Wir bloggen über Vertrieb

... und den Vertriebsalltag

Mein Blog rund um Vertrieb, Outsourcing von Vertriebselementen und die Kunst der Kaltakquise


Keine Lust auf Kaltakquise - warum eigentlich nicht?

In dieser Kategorie werde ich Artikel sammeln, die sich um allgemeine Vertriebsthemen kümmern. Seien es rechtliche Aspekte oder Themen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe und vordergründig nicht ganz soviel mit der Kaltakquisition und der Neukundengewinnung zu tun haben.

Gedanklicher Rahmen zum Jahresende – mit Fokus auf wirtschaftliche Lage und Vertriebsoutsourcing.

vertriebsoutsourcing_als_antwort_auf_den_zeitgeist Trend-Analyse für Vertriebsoutsourcing bei IT-Unternehmen

Gedanken zum Jahresende 2025 in Bezug auf die wirtschaftliche Lage und hier insbesondere für das Vertriebsoutsourcing


1. Wirtschaftliche Lage: Unsicherheit als Dauerzustand

Das Jahr war geprägt von konjunktureller Abkühlung, hohen Finanzierungskosten, geopolitischen Risiken und einem weiterhin angespannten Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen agieren vorsichtig, verschieben Investitionen und priorisieren Kostenkontrolle und Planbarkeit.

Gleichzeitig bleibt der Handlungsdruck hoch: Margen sind dünn, Kundenentscheidungen dauern länger, Ausschreibungen werden komplexer, und die Erwartung an digitale Customer Experience steigt.

Implikation: Unternehmen suchen Hebel, um bei begrenzten Ressourcen weiterhin Wachstum zu generieren – ohne starre Kostenstruktur.


2. Was bedeutet das für Vertrieb und Go-to-Market?

a) Vom "Push" zum "guided buying"

Im B2B wird es schwieriger, Entscheider zu erreichen. Kaufprozesse sind selbstbestimmter, digitaler und datengetriebener.
→ Hoher Bedarf an professionell orchestriertem Sales Development, Lead-Nurturing und Account-basiertem Arbeiten.

b) Fachkräftemangel bleibt kritisch

Sales-Talente sind teuer, schwer zu finden und zu entwickeln.
→ Unternehmen suchen nach kapazitätsflexiblen Modellen, um Marktbearbeitung zu sichern.

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Telefonleitfäden für die Kaltakquise: Die Do’s and Don’ts

Do-and-Do-not Telefonleitfäden für die Kaltakquise: Die Do’s and Don’ts

Ein guter Leitfaden ist das Rückgrat erfolgreicher Anrufe. Wir zeigen, was herein gehört – und was Sie besser vermeiden.

 

Die Kaltakquise per Telefon gehört zu den Königsdisziplinen im Vertrieb. Trotz E-Mail-Kampagnen, Social Selling und Chatbots bleibt das persönliche Gespräch am Telefon ein direkter und effektiver Weg, neue Kunden zu gewinnen. Aber: Der erste Eindruck zählt – und der entsteht oft innerhalb der ersten Sekunden. Umso wichtiger ist ein durchdachter Telefonleitfaden, der Sicherheit gibt, Gesprächsführung unterstützt und zielorientiert leitet. Doch was gehört in einen solchen Leitfaden? Und worauf sollte man unbedingt verzichten?

 

 

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Was versteht man unter Vertriebsoutsourcing?

was-ist-vertriebsoutsourcing Wesentliche Aspekte des Vertriebsoutsourcings

Vertriebsoutsourcing bezeichnet die Auslagerung von Vertriebsaufgaben an externe Dienstleister oder spezialisierte Unternehmen. Dabei werden Funktionen wie Kundenakquise, Verkaufsförderung, Marktanalysen oder auch die Betreuung von Bestandskunden teilweise oder vollständig an einen externen Partner übertragen.

Wesentliche Aspekte des Vertriebsoutsourcings:

  • Kosteneffizienz: Durch die Auslagerung können Unternehmen oft Kosten senken, da sie nicht in den Aufbau und die Pflege einer eigenen Vertriebsinfrastruktur investieren müssen.
  • Fachwissen und Erfahrung: Externe Dienstleister bringen spezialisiertes Know-how und oft langjährige Erfahrung im Vertrieb mit, was zu einer effizienteren Marktbearbeitung führen kann.
  • Fokus auf Kernkompetenzen: Unternehmen können sich stärker auf ihre zentralen Geschäftsbereiche konzentrieren, während ein externer Partner den Vertrieb professionell managt.
  • Flexibilität: Vertriebsoutsourcing ermöglicht es, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren, da externe Partner oft agiler arbeiten und skalierbare Lösungen anbieten.

Es gibt verschiedene Modelle, von der selektiven Auslagerung einzelner Vertriebsprozesse bis hin zum vollständigen Outsourcing der gesamten Vertriebsorganisation. Die Wahl des Modells hängt von den strategischen Zielen, den internen Ressourcen und den spezifischen Anforderungen des Unternehmens ab.


 Für welche Unternehmen macht Vertriebsoutsourcing Sinn?

Vertriebsoutsourcing kann für verschiedene Unternehmen sinnvoll sein, vor allem wenn sie den Fokus auf ihre Kernkompetenzen legen oder schnell auf Marktveränderungen reagieren müssen. Hier einige konkrete Fälle, in denen Vertriebsoutsourcing vorteilhaft sein kann:

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Warum Kaltakquise immer noch funktioniert

warum-kaltakquise-funktioniert Warum Kaltakquise immer noch funktioniert

Warum Kaltakquise immer noch funktioniert – trotz Social Selling und Marketing Automation

In der modernen Vertriebswelt wird oft behauptet, dass klassische Kaltakquise veraltet sei. Social Selling, Content-Marketing und automatisierte Lead-Generierung gelten als die neuen Königsdisziplinen. Doch ist Kaltakquise wirklich tot? Die Antwort ist ein klares Nein! In diesem Artikel räumen wir mit Mythen auf und zeigen, warum Kaltakquise auch heute noch ein entscheidendes Werkzeug für den Vertriebserfolg ist.

Mythos 1: "Kaltakquise ist ineffektiv"

Viele glauben, dass potenzielle Kunden nicht mehr telefonisch oder per Direktansprache erreicht werden können. Tatsächlich zeigt die Praxis, dass ein strategisch durchgeführtes Kaltakquise-Gespräch weiterhin hohe Abschlussquoten erzielen kann – besonders im B2B-Bereich.

Warum Kaltakquise effektiv bleibt:

  • Direkter Kontakt ermöglicht sofortiges Feedback und Einwandbehandlung.
  • Schneller Zugang zu Entscheidungsträgern, ohne monatelanges „Aufwärmen“ über Content-Marketing.
  • Hohe Erfolgsquote bei klar definierter Zielgruppe und gut recherchierten Leads.

Mythos 2: "Social Selling ersetzt Kaltakquise vollständig"

LinkedIn und andere soziale Netzwerke sind mächtige Werkzeuge, um Vertrauen aufzubauen und langfristige Kundenbeziehungen zu fördern. Doch Social Selling allein reicht oft nicht aus, um den Verkaufsprozess effizient zu steuern.

Ergänzende Rolle von Social Selling:

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Wirtschaftliche Unsicherheit unter Trump – und warum jetzt der falsche Moment ist, bei der Neukundengewinnung zu sparen

Handele anders als Andere Stillstand ist keine Lösung. Handlung schon.

Die politische und wirtschaftliche Lage in den USA steht erneut im Fokus globaler Aufmerksamkeit – nicht zuletzt durch die Rückkehr von Donald Trump ins Zentrum der politischen Debatte. Seine Rhetorik, seine wirtschaftspolitischen Pläne und die Ungewissheit über eine mögliche Wiederwahl wirken sich bereits jetzt auf Märkte und Investoren aus.
In einer Zeit wie dieser scheint es verlockend, Budgets zu kürzen, Prozesse zu verschlanken und vor allem Marketingmaßnahmen zu streichen. Doch gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wäre das ein strategischer Fehler – insbesondere bei der Neukundengewinnung.


1. Politische Lage: Rückkehr des Populismus

Donald Trumps wiedererstarkter Einfluss auf die republikanische Partei und der US-Wahlkampf 2024/2025 bringen eine neue Welle politischer Unsicherheit mit sich. Bereits jetzt drohen protektionistische Töne, Handelsbarrieren und Isolationismus.
Der globale Handel könnte unter einem erneuten „America First“-Kurs leiden – mit Folgen für deutsche und europäische Unternehmen, die auf Export und stabile Handelsbeziehungen angewiesen sind. Für KMU bedeutet das: steigende Einkaufspreise, längere Lieferzeiten und schwankende Margen.


2. Wirtschaftliche Auswirkungen: Märkte in Alarmbereitschaft

Trumps wirtschaftspolitische Signale – von Strafzöllen bis zu Subventionen für US-Konzerne – lassen Märkte nervös reagieren. Die Folge:

  • Investitionszurückhaltung im B2B-Segment

  • Volatile Wechselkurse und Preisschwankungen

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